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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2018
Gott und die Frauen
Das Erbe der Feministischen Theologie
Der Inhalt:

Kirche und Geld: Sorglosigkeit trifft Arroganz

von Michael Schrom vom 22.02.2018
Die Finanzskandale in der katholischen Kirche haben viele Wurzeln. Bei der heute zu Ende gehenden Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe waren sie Hauptthema. Chef-Bischof Reinhard Marx fordert mehr Transparenz, mehr professionelles Controlling – und mehr Solidarität unter den Bistümern in finanziellen Notlagen
Das Geld zum Fenster herauswerfen? Oder mit ihm wirtschaften, aber bitte mit Gewissen und Professionalität? Die katholischen Bischöfe führen darüber Krisengespräche nach mehreren Finanzskandalen. (Foto: kna/Oppitz)
Das Geld zum Fenster herauswerfen? Oder mit ihm wirtschaften, aber bitte mit Gewissen und Professionalität? Die katholischen Bischöfe führen darüber Krisengespräche nach mehreren Finanzskandalen. (Foto: kna/Oppitz)
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Was hat die geplante Schließung von acht katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg mit der Kreditvergabe an fragwürdige amerikanische Immobilienentwickler durch das Bistum Eichstätt zu tun? Oder mit der mittlerweile sprichwörtlich gewordenen Badewanne im Limburger Bischofshaus? Auf den ersten Blick nichts. Im überschuldeten Erzbistum Hamburg geht es darum, rasch Kosten zu senken, um einen Bankrott abzuwehren. Im Bistum Eichstätt ist Bischof Gregor Maria Hanke vermutlich einem Betrüger aufgesessen, der mit erheblicher krimineller Energie ein Sechstel des Anlagevermögens veruntreut hat. Und in Limburg glaubte ein Kirchenfürst, dass zu seiner Lebens- und Amtsführung ein bestimmtes Design gehöre, koste es, was es wolle.

Schaut man aber genauer hin, erkennt man durchaus Parallelen. In allen drei F

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