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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2018
Gott und die Frauen
Das Erbe der Feministischen Theologie
Der Inhalt:

Asche »to go« in der Stadt

In den Innenstädten von Freiburg und Essen haben katholische Seelsorger erstmals das Ritual der Aschenauflegung unter freiem Himmel und ohne Einbettung in einen Gottesdienst angeboten. Sie stellten sich vor die Kirchen in belebten Fußgängerzonen und boten über Stunden hinweg den Gläubigen die Möglichkeit, das Aschekreuz zu empfangen und den Beginn der Fastenzeit sinnlich zu erfahren. Bernd Wolharn, Cityseelsorger am Essener Dom und Initiator der Aktion »Ashes to go«, war von dem unerwartet großen Zuspruch beeindruckt: »Ich habe viele dankbare und nachdenkliche Menschen erlebt – quer durch alle Generationen.« Das habe ihn sehr berührt. Der Freiburger Dominikaner Thomas Borgl sagte, das Angebot richte sich vor allem an Eilige und Berufstätige, die nicht die Möglichkeit hätten, am Aschermittwoch einen Gottesdienst zu besuchen. »Wir möchten trotzdem allen die flexible Möglichkeit geben, mit einem persönlichen Ritual die Fastenzeit zu beginnen.« Rituale als sinnliche Erfahrung des Glaubens seien heute extrem wichtig. Durch die konzentrierte Form gewinne es sogar zusätzlich an Gewicht.

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