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ausgewählter Titel:
Dorothee Sölle-Wandkalender 2020: Poesie des Widerstands
Man kann sich Dorothee Sölle nicht ohne poetische Texte vorstellen, nicht ohne Gedichte, Lieder und Gebete. Ehrlich, schön, prophetisch, spirituell berührend, manchmal auch streitlustig. Ihre Theologie, ihr Glaube hat sich immer geschärft an realen Situationen.

Mit einer weiteren Folge ihrer Gedichte spiegelt uns Dorothee Sölle die Spannung unseres Lebens. Dreizehn ihrer Gedichte begleiten uns in diesem Kalender durch das Jahr 2020. Denn als leidenschaftlicher Mensch konnte Dorothee Sölle den großen Schmerz der Welt nie vergessen.

Getragen werden diese wunderbaren Gedichte von einer intensiven, ausdrucksstarken und doch zärtlichen Bebilderung.

Broschürenkalender, Größe im aufgeklappten Zustand:
30 cm x 44 cm

Über Dorothee Sölle:

Dorothee Sölle erhielt für ihr poetisches Werk den renommierten Droste-Preis der Stadt Meersburg, den vor ihr schon Hilde Domin, Rose Ausländer und Nelly Sachs bekommen hatten.

Ihre Gedichte wurden in sieben Bänden zwischen 1969 und 2000 publiziert. 1994 erhielt die Theologin und Germanistin eine Ehrenprofessur an der Universität Hamburg. Von 1975 bis 1987 hatte sie eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne, weil die theologischen Fakultäten der Kirchen sie in Deutschland nicht wollten.

Sölle engagierte sich intensiv in der Friedensbewegung und in zahlreichen kirchlichen linken und ökumenischen Organisationen. Sie war Mitbegründerin des sogenannten Politischen Nachtgebets von 1968 bis 1972 in Köln, und von dort führt eine gerade Linie bis zu ihrem Buch »Mystik und Widerstand« im Jahr 1998.
Sie war umjubelt und umstritten, auch in ihrer Kirche, die heute froh ist, sie eine der Ihren nennen zu können. Am Morgen des 27. April 2003 starb Dorothee Sölle nach einem Herzinfarkt. Sie wurde 73 Jahre alt.

Publik-Forum Edition

Das Herzstück der Publik-Forum Edition ist das politische und das religiöse Sachbuch. Die zentralen politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Themen der Zeit werden aufgegriffen. Im Mittelpunkt steht das Suchen, das In-Zweifel-Ziehen, die Skepsis, das Fragen und Nachfragen. Aber auch die klare Antwort, wenn es sie denn gibt, selbst wenn sie unbequem ist. Der Publik-Forum Verlag ist unabhängig und erhält kein Geld von Verlagskonzernen, Kirchen oder politischen Institutionen.
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