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Publik-Forum

kritisch, christlich, unabhängig

Publik-Forum erscheint alle 14 Tage und ist eine unabhängige Zeitschrift. Sie beschreibt und kommentiert die Hintergründe wichtiger Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Religion, Kirchen, Leben und Kultur auf der Grundlage christlicher Werte.
ausgewähltes Heft:
Publik-Forum, Heft 11/2019
Auf der Kippe
Welche Zukunft hat die evangelische Kirche?
Der Inhalt:
auf wen oder auf was vertrauen Sie? Ist Vertrauen wirklich "der Anfang von allem", wie einmal ausgerechnet eine Bank in ihrer Werbung behauptet hat? Beim Kirchentag in Dortmund wird genau das Thema sein: "Was für ein Vertrauen", lautet die Losung diesmal. Publik-Forum ist in die Zentrale des Kirchentages nach Fulda gefahren und hat nachgefragt: bei der Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentages, einer Kirchenhistorikerin und einem Pfarrer. Was bedeutet denn Vertrauen in einer Welt, in der nur noch Geld zählt? Und was bedeutet es für eine Kirche, die derzeit zwar finanziell gut dasteht, der aber die Mitglieder weglaufen?

Vertrauen benötigt dringend auch die Europäische Union. Das neu gewählte EU-Parlament wird bald seine Arbeit aufnehmen. Doch Europa ist mehr als die EU. Was verbinden Sie mit unserem Kontinent? Welche Begegnungen, Düfte, Augenblicke kommen Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Europa denken? Was ist für Sie typisch europäisch? Machen Sie mit und schreiben Sie uns! Stichwort "Mein Europa", an [email protected]. Eine Auswahl der Leserzuschriften werden wir online und im Heft veröffentlichen.

Um Vertrauen ging es erstaunlicherweise auch auf der Digitalkonferenz re:publica in Berlin. Einer der beeindruckendsten Vorträge dort hätte auch gut auf einen Kirchentag gepasst: "Zukunft wird von Menschen gemacht", sagt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Hat er recht mit seiner Absage an den Kulturpessimismus? Immerhin hätte vor wenigen Monaten noch niemand geglaubt, dass es einmal eine weltweite Klimabewegung geben würde, dass auf YouTube politische Grundsatzdiskussionen angestoßen würden und dass ausgerechnet die Jugend, die lange als unpolitisch galt, die wesentlichen Fragen stellt .

"Was für ein Vertrauen": Als Thomas Seiterich in Oberursel den philippinischen Bischof Antonio Ablón traf, war er tief beeindruckt von dessen Mut und Standhaftigkeit. In seiner Heimat wird Ablón mit dem Tod bedroht, weil er sich gegen Landraub und für Umweltschutz einsetzt.