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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

»Das Paradies, das dauert ein bisschen«

Seit zweieinhalb Jahren regiert Rot-Rot-Grün unter Bodo Ramelow in Thüringen. Ist das Bündnis eine Blaupause für Berlin?
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und seine Stellvertreterinnen, Finanzministerin Heike Taubert (rechts, SPD) und Umweltministerin Anja Siegesmund (links, Bündnis 90/Die Grünen) ziehen Bilanz nach zwei Jahren Rot-Rot-Grün (Foto: pa/Schutt)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) und seine Stellvertreterinnen, Finanzministerin Heike Taubert (rechts, SPD) und Umweltministerin Anja Siegesmund (links, Bündnis 90/Die Grünen) ziehen Bilanz nach zwei Jahren Rot-Rot-Grün (Foto: pa/Schutt)

Der Kormoran, ein schwarz gefiederter Vogel, steht unter Naturschutz. Einerseits. Andererseits frisst er am liebsten Fische – zum Verdruss von Anglern und Fischern. Der Kormoran markiert eines der Spannungsfelder der rot-rot-grünen Koalition in Thüringen. »Es kracht manchmal an Stellen, an denen man es nicht erwartet«, erzählt Astrid Rothe-Beinlich, die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen. Soll man einige Kormorane zum Abschuss freigeben? Warum nicht, meinten SPD und Linke. Auf keinen Fall, hielten die Grünen dagegen.

Seit zweieinhalb Jahren regieren Linkspartei, SPD und Grüne in Thüringen. Die bis dahin erste rot-rot-grüne Koalition auf Länderebene wird immer mal wieder als Vorbote für eine mögliche Regierung nach der Bundestagswahl im September 2017 genannt. Doch im September 2014, als Bodo Ramelow zum