Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

»Muslime wählen keine Christen«

von Klemens Ludwig vom 12.05.2017
Indonesien, das bevölkerungsreichste muslimische Land, verliert seine religiöse Toleranz
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Jahrzehntelang galt Indonesien als Musterbeispiel für einen toleranten Islam. Nur in Indonesien, dem größten unter den 57 mehrheitlich islamischen Staaten, sind die Weltreligionen rechtlich gleichgestellt. Zwar gab es nach dem Ende der niederländischen Kolonialzeit immer wieder Versuche, den Islam zum Maßstab des gesellschaftlichen Lebens zu machen, doch die Väter der Unabhängigkeit – allen voran der erste Präsident Achmed Sukarno – traten dem entschieden entgegen. Pancasila, auf Deutsch die »Fünf Prinzipien«, heißt das Zauberwort für die religiöse und soziale Harmonie. Zwar schreibt die indonesische Staatsideologie den Glauben an einen Gott vor, doch wie dieser von den Gläubigen genannt wird, spielt keine Rolle. Selbst die gewiss nicht monotheistischen Hindus auf Bali und die Minderheit der