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Ein blaues Auge bleibt

Emmanuel Macron hat Marine Le Pen geschlagen. Doch um den Rechtspopulisten dauerhaft das Wasser abzugraben, braucht es eine andere Politik in Europa
von Wolfgang Kessler vom 12.05.2017
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Jetzt Frankreich, davor die Niederlande und Österreich: In Europa ist die Erleichterung groß. Die radikalen Rechten und EU-Gegner wurden nirgendwo an die Macht gewählt. Nach der Brexit-Entscheidung der Briten und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist die Europäische Union mit einem blauen Auge davongekommen. Allerdings ist das Auge dunkelblau. Denn die Probleme, die Millionen Wählerinnen und Wähler zu den rechten Populisten treiben, sind mitnichten gelöst. Deshalb kann auch die Europäische Union nicht so weitermachen wie zuvor.

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