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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

Abitur – und nun?

Fragen an die Berufsberaterin Carmen Gutierrez Gnam

Publik-Forum: Viele Abiturienten wissen nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Was ist da los?

Carmen Gutierrez Gnam: Die meisten Abiturienten wissen ziemlich genau, wo ihre Stärken und wo ihre Schwächen liegen. Aber sie haben keine Strategie, wie sie aus diesem Wissen heraus das richtige Studienfach oder den richtigen Ausbildungsberuf finden. Und viele von ihnen sagen: »Eins nach dem anderen. Erst die Abiturprüfungen – danach mache ich mir Gedanken über die Studienwahl.«

War das früher anders?

Gutierrez Gnam: Würde ich nicht sagen. Was sich verändert hat: Heute gibt es viel mehr verschiedene Studiengänge als früher. Das macht die Wahl schwieriger.

Bleibt beim auf acht Jahre verkürzten Gymnasium, das die aktuellen Abiturienten zumeist durchlaufen haben, genügend Zeit für die Berufsorientierung?

Gutierrez Gnam: Meist nicht. Gerade an allgemeinbildenden Gymnasien fehlt der Blick in die Arbeitswelt und der Kontakt mit Menschen aus der Arbeitswelt. Den G8-Abiturienten fehlt aber vor allem ein Jahr an Lebenserfahrung.

Was oder wer hilft, wenn Abiturienten keinen Plan für ihre Zukunft haben?

Gutierrez Gnam: Ich empfehle eine Beratung bei der Agentur für Arbeit oder in der Studienberatung der Unis. Es bringt immer weiter, mit einem Menschen zu reden, der einen noch nicht kennt. Schon als Schüler kann man an der Uni in eine Vorlesung als Gast reinhören, ein Fachbuch lesen und sich fragen: Interessiert mich das? Auf www.osa-portal.d