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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

Maibaum für Toleranz

Erstmals wurde am 1. Mai in dreißig Dörfern und Städten Bayerns ein »Maibaum für Toleranz« aufgestellt. Bis Ende Mai werden die Maibäume mitten in den Wohngebieten stehen und für ein tolerantes und freundliches Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen werben. Aus der Landjugend (KLJB und ELJ) stammt die Idee, den traditionellen Maibaum zu einem Sympathieträger für das »Bayerische Bündnis für Toleranz« zu machen. Christina Kornell, Landesvorsitzende der KLJB, erklärt: »Die Aktion zeigt, was wir in Zeiten des erstarkenden Rechtsextremismus dringend brauchen: persönliche Beziehungen und immer weiter entwickelte Traditionen. Das ist der richtige Weg für mehr Toleranz und Integration statt Ausgrenzung.« Maibäume der Toleranz stehen derzeit unter anderem in Wernersreuth, Memmingen-Volkratshofen, Ehningen und Pfeffenhausen. 2018 sollen es noch mehr werden.

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