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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

Krank durch Digitalisierung

vom 12.05.2017

Die Gewerkschaften führen den Anstieg psychischer Krankheiten auch auf die negativen Folgen der Digitalisierung zurück. In einer repräsentativen Studie im Rahmen der DGB-Untersuchung »Gute Arbeit« gaben 46 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Arbeitsbelastung durch die Digitalisierung erhöht hat. Von denjenigen, die bereits »in sehr hohem Maße mit digitalen Mitteln arbeiten«, fühlen sich sechzig Prozent gehetzt oder unter Zeitdruck. Bei Beschäftigten, die noch gar nicht digital arbeiten, beträgt dieser Wert »nur« 51 Prozent. Wo die Digitaltechnik Einzug gehalten hat, ist der Anteil der Mitarbeiter, die sich etwa durch den Empfang von E-Mails oder durch technische Probleme immer wieder gestört fühlen, doppelt so hoch wie bei nichtdigitaler Arbeit (69 statt 36 Prozent). Auch die Arbeitsintensität ist durch die Digitalisierung gestiegen. Immer mehr Beschäftigte leiden offenbar, so die Untersuchung, unter Depressionen oder Angststörungen. Mittlerweile gehen 43 Prozent aller Erwerbsminderungsrenten auf psychische Erkrankungen zurück.

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