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Publik-Forum

kritisch, christlich, unabhängig

Publik-Forum erscheint alle 14 Tage und ist eine unabhängige Zeitschrift. Sie beschreibt und kommentiert die Hintergründe wichtiger Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Religion, Kirchen, Leben und Kultur auf der Grundlage christlicher Werte.
ausgewähltes Heft:
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:
die Volksrepublik China wird siebzig Jahre alt. Das wäre schon Anlass genug, das bevölkerungsreichste Land der Erde in den Blick zu nehmen. Dazu kommen noch die aktuellen Unruhen in Hongkong, wo Bürger für ihre Rechte kämpfen. Unser Chefredakteur Alexander Schwabe kennt China aus eigener Anschauung und ist gerne dort: Ein wunderschönes Land mit einer ungeheuren Dynamik, findet er. Und gleichzeitig schwer auszuhalten in seiner Diskrepanz zwischen der Liebenswürdigkeit der dort lebenden Menschen und den Restriktionen durch das Regime.

Wohin die Kirche steuert, weiß niemand. Und was aus der Aufbruchbewegung Maria 2.0 noch entstehen wird, lässt sich schwer vorhersagen. Anne Strotmann hat dennoch einen optimistischen Blick in die Zukunft versucht: Wie könnte die katholische Kirche in zwanzig Jahren aussehen, wenn die Anliegen der Frauen Gehör fänden? Bei ihren Recherchen hat sie vor allem eines begeistert: Wie engagiert und mutig die vielen Ordensfrauen in der ganzen Welt sind. Kurz vor Redaktionsschluss kam dann allerdings schon wieder ein Dämpfer: Ein Schreiben aus Rom kritisiert die deutschen Reformdiskussionen heftig. Wir lassen uns nicht entmutigen und laden Sie ein auf eine Zeitreise.

Vor dreißig Jahren ging die DDR unter. Und immer noch besteht kein Konsens darüber, wie an diesen Staat erinnert werden soll. In unserer Reihe »Dreißig Jahre Friedliche Revolution« finden Sie gleich drei Beiträge: »Wiedervereinigung auf Evangelisch« auf Seite 34, eine Reportage aus der Gedenkstätte Hohenschönhausen (Seite 42) und ein Interview mit Roland Jahn. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen fordert »Gerechtigkeit, nicht Rache«.

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die Verkehrswende wird allenthalben gefordert, doch immer noch wenig gefördert. Um Autos und Alternativen dazu geht es im Hauptkommentar ), im Vorgespräch und in Aufstehen und Handeln. Und Eva-Maria Lerch, die selbst viel lieber Fahrrad fährt als Auto, hat für uns die IAA in Frankfurt besucht.