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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Eine Revolution in aller Stille

von Thomas Seiterich vom 20.09.2019
Neue Kardinäle: Franziskus macht die Kirche politisch

Viele Christen hierzulande sind enttäuscht, weil Papst Franziskus in der dringenden Kirchenreformfrage echter Gleichberechtigung für Frauen mehr oder weniger wolkig daherredet. Der jüngste Brief aus Rom mit seiner Kritik an der deutschen Kirche und ihrem synodalen Weg, der noch nicht einmal begonnen hat, spricht Bände (vgl. Seite 41). Doch so wenig der Argentinier von seinem Amt als Gesetzgeber Gebrauch macht, so zielstrebig manövriert er die alten Mächte in der Kirche ins Abseits – mittels Kardinalspolitik.

Es ist eine stille Revolution, die Franziskus im Club der Kardinäle durchzieht. In Personalfragen handelt er mit eherner Konsequenz. Auf diese Weise zwingt er die Kirche personell auf einen progressiveren politischen Kurs. Er bevorzugt andere Typen als seine konservativen Amtsvorgänger Johannes Paul und Benedikt. Denen ging es um Zölibat

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