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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 20.09.2019

Kirche und AfD

Zu: »Attacke von rechts« (16/19, Seite 26-30)

Der Untertitel »Wie die AfD im Osten die Kirche spaltet« ist sachlich falsch. Dazu hat die AfD nicht die Macht. Der richtige Satz lautet: »Wie sich die Kirche im Osten durch die AfD spalten lässt.« Die Verantwortung liegt bei der Kirche. Sie ist nicht gezwungen, sich spalten zu lassen. Peter Wipperfürth, Berlin

Unsere erste Assoziation, als wir das Titelbild zu »Attacke von rechts« ansahen, war der Terror von 9/11. Unabhängig davon, ob dies so beabsichtigt war, liegt dieser Gedanke nah. Die AfD ist in vielerlei Hinsicht zu kritisieren, auch dass es nicht wenige Mitglieder dort gibt, die den geistigen Boden für Gewalttaten bereiten. Die AfD aber bildlich in die Nähe einer Terroraktion wie 9/11 zu rücken ist nicht zu verantworten. Rainer und Monika Lange, Hamburg

Gleich auf dem Titelblatt wird der Leser informiert, wer die Kirche spaltet – die AfD natürlich! Erhellend ist dagegen das Interview mit Frau Köpping. Sie begreift Pegida-Demos und die AfD als Symptome und versucht, unterprivilegierte Menschen in ihren Lebenswegen zu verstehen. Das ist eine mutige und hilfreiche Haltung, die dringend geboten ist. Warum hört man von wohlsituierten kirchlichen Repräsentanten kaum solche Worte für sächsische Mitbürger? Da ist oft von ausgrenzend, populistisch, fremden- oder menschenfeindlich und rassistisch die Rede, ohne zu definieren, was damit gemeint ist. So nährt insbesondere die evangelische Kirche die pauschale Verurteilung von Menschen, sie wirkt mit bei der gefährlichen Spaltung der Gesellschaft. Heinrich Günther, Dresden

Ich vermisse, dass Sie auch mal realitätsgerecht über unsere Mitchristen in Ländern berichten, die vom konservativen Islam bestimmt sind. Weiter vermisse ich, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die christlichen Migranten bei uns richten. Warum berichten Sie nicht über das Problem der muslimischen Parallelgesellschaft und überlassen das den politisch Andersdenkenden? Winfried Belz, Wilhelmsfeld

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