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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 20.09.2019

Carola Rackete, Kapitänin auf dem Flüchtlingsrettungsschiff Sea-Watch hat Anzeige gegen den ehemaligen Innenminister Italiens, Matteo Salvini, erstattet. Der Chef der Lega Nord hatte sie als »kriminelle Kapitänin«, »verwöhnte deutsche Kommunistin«, »Komplizin von Menschenhändlern« und »Verantwortliche für versuchten Mord« verleumdet. Dies könne nicht als legitime politische Kritik gewertet werden. Vielmehr seien Salvinis ehrabschneidende Aussagen geeignet, Hass in den sozialen Medien zu schüren und Fanatiker zu Gewalt gegen Rackete zu ermuntern, heißt es in der Anklage.

Papst Franziskus hat ein neues internationales katholisch-islamisches Komitee zur Förderung des interreligiösen Dialogs ins Leben gerufen. Mitglieder sind unter anderem Mohamed Hassan, Präsident der renommierten Kairoer Al-Azhar-Universität, Faisal Al Khalifa Alremeithi, Generalsekretär des muslimischen Ältestenrates, Mohamed Al Mubarak, Kultusminister der Vereinigten Arabischen Emirate, und der Schriftsteller Yasser Almuhairi. Der 11. September wurde bewusst als Tag der ersten Sitzung gewählt. Es gelte, »Leben und Geschwisterlichkeit aufzubauen, wo andere Tod und Zerstörung säten«.

Heike Baehrens, Expertin für Gesundheitspolitik in der SPD, will die Gewinne von privat geführten Pflegeheimen begrenzen. Es dürfe nicht sein, dass Alten- und Pflegeheime »begehrte Investitionsprojekte« für Aktiengesellschaften werden, die sie nach kapitalistischer Logik streng gewinnorientiert führen. Dies passiere jedoch immer häufiger. »Immer mehr große Ketten drängen auf den Markt, die für anonyme Anleger Renditen erwirtschaften wollen.« Das gehe zulasten der Pflegebedürftigen und der Mitarbeiter. Daher fordert die SPD, dass die gesetzliche Bevorzugung von privaten Betreibern beim Neubau von Alten- und Pflegeheimen gestrichen wird.

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hat angekündigt, ein eigenes Schiff zur Seenotrettung ins Mittelmeer zu schicke

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