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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Maria 2.0 am Anfang des Weges

vom 20.09.2019

20. September 2039. Ich komme gerade von unserer Gemeindeversammlung. Es ging hoch her. Als wir merkten, dass es nur noch ums Rechthaben ging, haben wir erst mal gebetet. Manchmal wird dann eine Lösung sichtbar. Heute auch. Wie haben wir um diese Form des Miteinanders gerungen und gestritten! Vor zwanzig Jahren, man kann es sich kaum noch vorstellen, lag die Leitung der Gemeinden in der Hand eines einzigen Klerikers. Heute sind alle pfarrlichen Gremien paritätisch besetzt. Gemeinden werden von Doppelspitzen oder Teams geleitet, von der Gemeinde gewählt oder bestätigt. Die pfarrlichen Gremien sind mit Entscheidungskompetenz ausgestattet. Sie bestehen aus Frauen und Männern, Einheimischen und Neubürgern, Reichen und Armen, Studierten und Nicht-Akademikern, Hetero- und Homosexuellen. Von unserer Aktion Maria 2.0 bis heute war es ein langer Weg, aber Schritt für Schritt sind wir etwas vorangekommen im Priestertum aller Getauften. Heute habe ich sie wieder erlebt: unsere lebendige, einladende und zuverlässige Gemeinde für alle.

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