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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Einstehen für sexuelle Vielfalt

vom 20.09.2019

Der »Herbert Haag Preis« für Freiheit in der Kirche geht 2020 an drei Einzelpersonen und eine Gruppe, die sich in besonderer Weise für sexuelle Vielfalt in der Kirche engagieren. Zu den Preisträgern gehört der katholische Theologe, geistliche Schriftsteller und ehemalige Priester Pierre Stutz, der sich für eine Erneuerung der kirchlichen Sexualethik engagiert (vgl. Publik-Forum 15/19, Seite 32). Geehrt wird auch die ehemalige katholische Pastoralreferentin Hedwig Porsch. Sie promovierte zum Thema »Gleichgeschlechtliche PartnerInnenschaft im Dialog«. Um ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft nicht verheimlichen zu müssen, trat sie 2015 der evangelischen Kirche bei und arbeitet dort nun als Pfarrerin in Coburg. Weiterhin erhält den Preis der Slowake Ondrej Prostredník. Bis 2018 arbeitete der lutherische Theologe als Professor für Neues Testament an der Comenius-Universität in Bratislava. Weil er die Kirche in der Slowakei für ihre Intoleranz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen kritisierte, entzog ihm die lutherische Kirche die Lehrerlaubnis. Außerdem wird die ökumenische Arbeitsgruppe »Homosexuelle und Kirche« ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 29. März 2020 in Luzern statt.

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