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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Spielplatz der Fantasie

vom 20.09.2019

Der zentrale Busbahnhof von Tel Aviv ist eine gigantische architektonische Fehlplanung. Vor 25 Jahren wurde er eröffnet; heute sehen viele Anwohner ein verkommenes »Monstrum« in dem siebenstöckigen Gebäude. Ursprünglich befanden sich auch im Untergeschoss Busstationen für Pendler, aber die Luft wurde so unerträglich, dass man für die Haltestellen lieber ein weiteres Stockwerk oben auf das Gebäude setzte. Doch in den Untergeschossen blüht ein geheimes Leben: In den düsteren Gängen finden sich ein Naturschutzreservat für Fledermäuse, eine jiddische Bibliothek, exotische Garküchen, Kirchen, eine Street-Art-Galerie – und das Mystorin-Theater, dessen Mitglieder das Gebäude zu ihrer Bühne gemacht haben. Für ihr Stück »Seven«, auf dem Bild zu sehen, beleben sie ein längst verlassenes Büro mit Glaswänden. Für die Kreativen ist der Bahnhof ein magischer Ort: »Wie ein finsterer, urbaner Märchenwald.«

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