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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2019
Vision einer neuen Kirche
Von Maria 2.0 zur ersten Päpstin
Der Inhalt:

Grüner Knopf für Kleidung

vom 20.09.2019
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Das neue staatliche Siegel für Bekleidung – der Grüne Knopf – soll Hosen, Hemden und T-Shirts kennzeichnen, die nachhaltig und zu fairen Bedingungen hergestellt wurden. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat es Anfang September eingeführt. Unternehmen, die das Siegel für ihr Textilprodukt haben wollen, müssen 26 soziale und ökologische Mindeststandards einhalten. Zum Start des Grünen Knopfs beteiligen sich 27 Unternehmen daran, darunter Tchibo und die Otto Group. Kritiker werfen Müller vor, mit diesem Siegel Greenwashing zu betreiben. Uwe Wötzel von der Kampagne für saubere Kleidung sagt: »Textilien, die künftig den Grünen Knopf tragen, dürfen keinesfalls als fair oder sozial nachhaltig bezeichnet werden.« Die Kriterien seien zu schwach, die Überwachung unzureichend und die Ausnahmen zu umfangreich. Das sehen auch die 64 Organisationen so, die der Initiative Lieferkettengesetz angehören. Unter ihnen sind Brot für die Welt, Misereor, Oxfam, der BUND und der Deutsche Gewerkschaftsbund. Sie fordern, dass Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen und Umweltfrevel bei ihren Zulieferern im Ausland haftbar gemacht werden. Dafür soll ein sogenanntes Lieferkettengesetz sorgen.

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