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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
Der Inhalt:

Der Vertrauensmann

Der Jesuit Klaus Mertes schaut auf seine Kirche nach dem Missbrauchsskandal. Wie bleibt man da katholisch?
Jesuit Klaus Mertes macht sich Gedanken über das »verlorene Vertrauen« seiner Kirche. Die Folgen des Missbrauchsskandals sind unübersehbar. Sein neues Buch analysiert die Hintergründe und stellt sich der hochsensiblen Frage: »Wie bleibt man da katholisch?« (Foto: pa/Tirl)
Jesuit Klaus Mertes macht sich Gedanken über das »verlorene Vertrauen« seiner Kirche. Die Folgen des Missbrauchsskandals sind unübersehbar. Sein neues Buch analysiert die Hintergründe und stellt sich der hochsensiblen Frage: »Wie bleibt man da katholisch?« (Foto: pa/Tirl)

Dieses Buch ist eine Offenbarung. Eine Offenbarung katholischer Kirchenstrukturen. Eine Offenbarung der Ursachen und Gründe für die Größenordnung, in der sexualisierte Gewalt in der römisch-katholischen Kirche ihren Ort finden konnte. Und eine Offenbarung des Versuchs eines namhaften Jesuiten in Deutschland, »verlorenes Vertrauen« (so der Titel des Buches) für die Kirche zurückzugewinnen. Aber da fangen die Probleme schon an.

Klaus Mertes wurde im Jahr 2010 einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In einem offenen Brief an ehemalige Schülerinnen und Schüler des Berliner Canisius-Kollegs bat Mert