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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
Der Inhalt:

Klingende Luft

von Brigitte Neumann vom 12.07.2013
Zu den ersten Erinnerungen, die unser Körper speichert, gehört Musik. In der modernen Medizin kann sie überall dort helfen, wo Menschen sich sprachlos und verlassen fühlen
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Musik ist mehr als ein Himmel voller Geigen, eine Ahnung vom Paradies oder – Freud hat das so empfunden – bedrohlicher Sirenenklang. Musik war bis ins 16. Jahrhundert hinein ein obligatorischer Teil der Medizin, die damals noch als Heilkunst angewandt wurde. Das Ziel: die geistige und seelische Harmonie des von innerer Unordnung befallenen Kranken wiederherzustellen. Auch in der modernen Medizin gewinnt Musiktherapie wieder an Relevanz. Und zwar überall dort, wo es um unsagbare Gefühle oder um sprachliche Handicaps geht: In der Therapie von Autisten, Traumatisierten, Schlaganfallpatienten, Menschen im Koma und Kleinkindern. Aber auch Manager üben in speziellen Musikcoachings, bessere Ergebnisse zu erzielen, indem sie auf andere hören.

Rund 3000 Musiktherapeuten arbeiten