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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
Der Inhalt:

»Wir brauchen einen toleranten Islam«

von Bettina Rühl vom 12.07.2013
Mahmoud Dicko, oberster Vertreter der Muslime in Mali, muss sich auseinandersetzen mit kriegerischen Islamisten.
Sie werden mit Erdöl-Dollars von der Arabischen Halbinsel finanziert
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Selbst die Bewohner von Gao klagen über die Hitze. Zwar sind die Menschen in der malischen 90 000-Einwohner- Stadt am südlichen Rande der Sahara an extreme Temperaturen gewöhnt, aber mehr als vierzig Grad sind für niemanden schön. Trotzdem gehen alle am Freitagmittag zum großen islamischen Mittagsgebet in die Moschee.

In der Großen Moschee von Gao ist der Andrang wie immer so groß, dass etliche Gläubige ihre Gebetsteppiche draußen ausbreiten, auf der erdig-roten, nicht asphaltierten Straße. In ganz Mali ist das nicht viel anders: Über neunzig Prozent der Malier sind Muslime, und sie sind stolz darauf.

Die Wurzeln des Islams reichen in dem westafrikanischen Land in der Sahel-Zone bis ins Jahr 900 nach Christus zurück, und die Religion der Muslime hat die Größe der alten