Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 12.07.2013

Lothar König, evangelischer Stadtjugendpfarrer in Jena, muss sich in einem neuen Prozess der Anklage des schweren Landfriedensbruchs stellen. Damit gab das Amtsgericht Dresden dem Antrag des Verteidigers Johannes Eisenberg statt. Grund sind etwa 200 Stunden unsortiertes Videomaterial der Polizei, das auf Antrag Eisenbergs in das Verfahren eingebracht wurde und König entlasten soll. Der Polizei warf der Verteidiger vor, das bisher vorliegende Material gefälscht zu haben. König hatte zusammen mit Jugendlichen aus Jena am 19. Februar 2011 in Dresden an Protesten gegen Neonazis teilgenommen und soll dabei zur Gewalt aufgerufen haben. König bestreitet diesen Vorwurf.

Ludwig Schick, Bischof von Bamberg, hat bei der Vorstellung des ersten »Ökumenischen Berichts zur Religionsfreiheit von Christen weltweit« erklärt, die wachsenden Einschränkungen der Religionsfreiheit seien eine Bedrohung, die nicht nur die Kirchen herausfordere. Es gehe um das Menschenrecht auf religiöse Freiheit. Der Autor der Studie und Menschenrechtsexperte Theodor Rathgeber sagte, von Einschränkungen am meisten betroffen seien Glaubensgemeinschaften im Mittleren Osten, in Nordafrika und in autoritär regierten Ländern Asiens wie China und Burma. Auch Europa schneide durch die schlechte Situation in einigen osteuropäischen Ländern nicht gut ab. Zahlen nannte Rathgeber nicht; wer Zahlen angebe, sei unseriös.

Herta Däubler-Gmelin, ehemalige Bundesjustizministerin und SPD-Mitglied, fordert, dass die Rebellengruppen in der Demokratischen Republik Kongo nicht weiter vom Coltan-Abbau profitieren dürften. Sie rief die Stiftung Warentest auf zu prüfen, woher die Produzenten von Digitalkameras, Laptops und Handys den Rohstoff Coltan bezögen. Bei der Ausbeutung der Minen würden nicht einmal die geringsten Standards eingehalten und Kinder gnadenlos ausgebeutet, sagte sie.

Timothy Dolan, Kardinal-Erzbischof von New York, soll als Erzbischof von Milwaukee knapp 57 Millionen Dollar (43,7 Millionen Euro) in einen Friedhofsfonds gesteckt haben, um das Geld vor Entschädigungsansprüchen von Missbrauchsopfern zu sichern. Das geht aus Dokumenten des Erzbistums hervor, aus denen die katholische Zeitschrift

PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen