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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
Der Inhalt:

Schafft Reform Vertrauen?

vom 12.07.2013
Das Ausmaß sexueller Gewalt in der katholischen Kirche hat das Vertrauen
vieler Menschen tief erschüttert. Der Jesuit und Buchautor Klaus Mertes fragt sich, wie »katholisch sein in der Krise« möglich ist. Kann eine entschlossene Kirchenreform bei Gewaltopfern neues Vertrauen schaffen? Ein Pro und Contra von Christa Nickels und Christoph Fleischmann
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Christa Nickels: Die Kirche muss wahrhaftig werden

Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, zeigte sich bei der Vorstellung des Abschlussberichts der Telefonhotline für die Opfer im Januar 2013 erschüttert darüber, »dass die Täter den Minderjährigen vortäuschten, ihre Handlungen seien ein Ausdruck liebender Verbundenheit mit Gott«. Er sprach gar von einer »Spiritualität des Verbrechens«.

Den Opfern endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, die Priester-Täter zur Verantwortung zu ziehen und wirksame Präventionsstrukturen aufzubauen ist das eine. Verlorenes Vertrauen jedoch kann nur wiederhergestellt werden, wenn auch der Nährboden dieser »Spiritualität des Verbrechens«