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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2024
Der Inhalt:
Dossier
Leben & Kultur

Garnisonkirche Potsdam
»Eine Ikone für Rechtsradikale«

An ihrem Altar wurden Kolonialkriege gesegnet und später Hitlers Soldaten. Jetzt wird die Garnisonkirche in Potsdam wiederaufgebaut. Die Evangelische Kirche grenze sich dabei nicht gegen rechts ab, sagt der Architekt Philipp Oswalt.
von Christoph Fleischmann, Judith Bauer vom 27.04.2024
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Barocke Fassade: Der wiedererrichtete Turm der Garnisonkirche neben dem Rechenzentrum, einem DDR-Bau. (Foto: imago images/Martin Müller)
Barocke Fassade: Der wiedererrichtete Turm der Garnisonkirche neben dem Rechenzentrum, einem DDR-Bau. (Foto: imago images/Martin Müller)
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Publik-Forum: Herr Oswalt, Anfang April wurde die Turmkapelle der Potsdamer Garnisonkirche eröffnet, Sie haben dagegen protestiert – warum?

Philipp Oswalt: Protest gibt es seit dem Beginn der Wiederaufbaubemühungen im Jahr 1990. Er richtet sich gegen die Idee des Wiederaufbaus, denn dieser greift eine abgründige Tradition auf. Die Kirche ist ein bedeutender Ort deutscher Geschichte und es ist sinnvoll, sich damit zu befassen. Aber eine Affirmation kann es nicht geben.

Welche Geschichte ist damit verbunden?

Oswalt: Die preußische Garnisonkirche wurde 1735 vom sogenannten Soldatenkönig Friedrich Wilhelm eröffnet. Sie war damals ein Symbol der Verbindung von Thron, Altar und Militär un

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Michael Bröske 27.04.2024, 12:33 Uhr:
betr. Garnisonskirche
Eine KIRCHE kann PER SE nie ein IDOL(Götterbild) für Rechtsradikale sein. Die das behaupten, sollten sich einmal mit der NS Weltanschauung sowie der entspr. Natur-/Blut-u.Boden-'Religion' beschäftigen,um den 'UN'Sinn ihrer Behauptung zu begreifen. Kirchengebäude können u. dürfen sich nicht gegen die wehren, die sie betreten u. betreten haben,sonst könnten wir in Deutschland die Hälfte aller Kirchen schließen.Und auch Soldaten waren/sind immer(Christen-)MENSCHEN(s.Luther),nicht nur Militaristen.
Deshalb kann ich diesen Artikel nur so verstehen,dass d.Verfasser versuchen,sich politisch/intellektuell-populistisch auf Kosten d. Ev. Kirche, die auch zur Gemeinschaft d. Demokraten gehört(!!!) als die besseren und vor Allem als die noch besserwissenden Demokraten zu profilieren. M.Bröske

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