Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2024
Der Inhalt:

AfD und Religion
Völkische Mystik

von Michael Schrom vom 12.02.2024
Wie sich der AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah ein erneuertes Christentum vorstellt.
Krudes völkisches Geraune: Der AfD-Politiker Maximilian Krah (Foto: PA/EPA/Clemens Bilan)
Krudes völkisches Geraune: Der AfD-Politiker Maximilian Krah (Foto: PA/EPA/Clemens Bilan)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Es ist ein vergifteter Heiratsantrag. Oder, je nach Perspektive, ein Ausdruck enttäuschter Liebe. Die wenigen Aussagen über das Christentum, die Maximilian Krah, Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl, in seinem Manifest »Politik von rechts« formuliert, erscheinen wie Randbemerkungen seines identitären Programms. Aber sie haben es in sich. Denn in seinen Augen ist das Christentum ein natürlicher Verbündeter der rechten Bewegung. Die »tradierte Ordnung«, um die das »echte konservative Denken« kreise, sei, so Krah, zweifellos christlich begründet und daher ohne das Christentum nicht oder nur mühsam aufrechtzuerhalten. Deshalb fragt er: »Was spricht dagegen, die Erhaltung und Wiederbelebung des Christentums politisch zu unterstützen?« Seine Antwort lautet nur eine Zeile später: »das Christentum selbst.« Es sei in einem

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.

Bernhard Ferber 20.02.2024, 08:01 Uhr:
"Die christliche Anthropologie gründet in der Gottebenbildlichkeit und nicht in einem völkisch-familiären Ideal."

Danke für die Entlarvung und Klärung.

Georg Lechner 16.02.2024, 20:16 Uhr:
Nachdem die rechten Socken die EU laufend verhöhnen, sollte man Herrn Krah fragen, ob er auch von der Partei auf einen Versorgungsposten in der EU abgeschoben wurde.
Die verquere Umdeutung des Christentums für ihre Zwecke ist typisch für die Tribalisten (= Anhänger eines Stammesegoismus). Der Kern der Abrahamsreligionen ist noch egalitäre Ansatz der Gotteskindschaft der Menschen guten Willens, auch wenn das den Tribalisten und ihren Geldgebern (die AfD wird beispielsweise auch vom Haupterben des "Arisierers" der Rothschildbank gesponsert) gar nicht passt.
Ein schlampiges Verhältnis mit der politischen Macht (wie in Russland) hat historisch noch immer jeglicher konfessionellen Gemeinschaft geschadet (langanhaltender Glaubwürdigkeitsverlust), nur mit einer Theokratie kann man den Menschen noch wirksamer ein positives Verhältnis zur Religion austreiben.

Hans H. Hanebuth 15.02.2024, 08:52 Uhr:
Es fehlt eigentlich nur noch die Forderung nach der "entjudung"der Bibel, so wie es einst in der thüringischen Landeskirche mit der Veröffentlichung des völkischen Testaments "Die Botschaft Gottes" versucht wurde.