Sexualisierte Gewalt
Der Bericht aus Passau sollte Pflichtlektüre sein

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Nun also das Bistum Passau: Mindestens 672 Betroffene, 154 beschuldigte oder überführte Täter und eine Wagenburgmentalität, die jahrzehntelang nur eines im Sinne hatte: das Ansehen und die Macht der Institution zu schützen. Das ist die Bilanz der Missbrauchsstudie, die das Bistum Passau für die Jahre von 1945 bis 2022 in Auftrag gegeben hat. Medial gesehen hat das niederbayerische Bistum Glück. Die Ergebnisse haben relativ geringen Neuigkeitswert, die öffentliche Aufmerksamkeit lässt nach. Und doch lohnt die Lektüre der 400 Seiten; alle, die in kirchlichen Kontexten engagiert sind, sollten sie unbedingt lesen.
Zum einen, weil durch Missbrauchsstudien endlich jenen Gehör geschenkt wird, die sich nicht offenbaren konnten, weil sie keine Chance auf Empathie hatten. Zum anderen, weil neben u




Beate Spengler-Kohlhammer 30.01.2026:
Durch den direkten Einkauf, Wochenmärkte, Hofläden, Abokisten können wir die Bauern finanziell unterstützen für einen gerechteren Ausgleich zu den Supermarktketten. Wenn viel mehr Menschen direkt einkaufen, wird die wichtige Direktvermarktung wieder zunehmen und den Bauern ein finanzieller Rückhalt gegeben.
Marcel Köpfli 30.01.2026:
Nach dem Studium der 400-seitigen Bilanz von Missbrauchsfällen, welche durch das Bistum Passau in Auftrag gegeben wurde, kommt Michael Schrom zur Erkenntnis, dass weder Zölibat noch homosexuelle Orientierung die wesentlichen Faktoren für die Missbrauchsfälle wären, sondern viel banalere Ursachen wie Narzissmus, Vollmacht und kein Wille zur Kontrolle. Meine streng katholischen Eltern standen im Glauben, dass alles Sexuelle verdrängt werden müsse, um ja der Sündengewalt zu entkommen. So erfuhr ich als Achtjähriger von der Geburt meiner Schwester am Tag nach der Geburt. Dies ließ mich und meine Freunde in der Unsicherheit: »Wie haben die das gemacht?« In diesem Klima wuchsen die späteren Priester auf, im Glauben, das Zölibat würde sie von den natürlichen sexuellen Bedürfnissen befreien. Da haben sie aber nicht mit der göttlichen Macht, dem menschlichen sexuellen Drängen und seiner Erfüllung gerechnet. Dadurch wurden sie in eine geistige und seelische Vereinsamung manövriert. Schon 1989 hat Eugen Drewermann im Buch »Kleriker« auf diese Gefahren aufmerksam gemacht. Wer das gelesen hat, hätte auf die Idee kommen müssen, dass sich da etwas aufstaut, was zu Missbräuchen führen könnte. Die psychischen Folgen suchten nach einem Ventil.
Georg Lechner 19.12.2025, 15:24 Uhr:
Macht ist das genaue Gegenteil jener Haltung, die Gott für die Mitmenschen erfahrbar macht: Die Freiheit der Geringsten in der Gemeinschaft aller.