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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2021
Lügen! Vertuschen! Diskriminieren!
Jetzt gilt es, Farbe zu bekennen
Der Inhalt:

Kirchenaustritt
Wer einmal austritt, kommt nicht wieder

von Michael Schrom vom 31.03.2021
Schlange stehen für den Kirchenaustritt: Nicht nur in Köln treten massenhaft Katholikinnen und Katholiken aus. Warum der Religionssoziologe Detlef Pollack meint, dass die Dynamik unumkehrbar ist.
Jetzt reichts: Die schleppende Missbrauchsaufarbeitung beschleunigt den Kirchenaustritt (Zeichnung: Mester)
Jetzt reichts: Die schleppende Missbrauchsaufarbeitung beschleunigt den Kirchenaustritt (Zeichnung: Mester)
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Publik-Forum: Herr Pollack, in Köln gibt es monatelang keinen freien Termin, um seinen Kirchenaustritt zu erklären. Brechen jetzt alle Dämme?

Detlef Pollack: Kirchenaustritte sind offensichtlich ansteckend. Aber auch die spezielle Berichterstattung in Medien und Öffentlichkeit erhöhen die Austrittsbereitschaft der Katholikinnen und Katholiken.

Halten Sie die Berichterstattung über die katholische Kirche für unfair?

Pollack: Die Skandalisierung der katholischen Kirche hat schon etwas von einem Hype. Sie unterschlägt die positiven Erfahrungen von vielen Millionen Katholiken.

Die Mehrheit der Gläubigen ist also zufrieden mit der Kirche, so wie sie jetzt ist?

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Ludwig Lang
01.04.202111:33
Ich erkenne überhaupt keinen starken Wandel! Demokratische Meinungsbildung wird immer noch ziemlich misstrauisch beäugten abgelehnt, siehe Synodaler Weg. Ein kleiner Schritt, zum Beispiel, vor längeren Jahren in Richtung Annäherung wird immer wieder als großes Argument der "lebendigen Ökumenischen Entwicklung" gefeiert. Wenn ich alle paar Jahrzehnte einen kleinen Schritt wahrnehme, ist das für mich überhaupt nicht lebendig! In Sachen exklusiver Heilsanspruch und Unfehlbarkeit hat sich doch gar nichts geändert! In Sachen Menschenrecht macht kein einziger Anstalten zur Korrektur! Erst wenn die Bischöfe energisch in Richtung Reform und Erneuerung aktiv t ä t i g werden (und nicht: man könnte vielleicht erwägen zu überlegen ...!), werden sich diejenigen, die jetzt kurz vor dem Austritt stehen, vielleicht aufhalten lassen. Ich warte seit 50 Jahren auf Bewegung und jetzt ist es für mich bereits 5 nach 12! Hier muss nichts skandalisiert werden, es ist schon so ein Skandal!