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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2023
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ich kann diesen Krieg nicht verstehen«

von Annette Lübbers vom 11.12.2023
Katharina Martin-Virolainen (37) ist Russlanddeutsche und hadert mit vielen ihrer früheren Landsleute.
Katharina Martin-Virolainen (Foto: Ksenia Soldatenko)
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Als ich am Morgen des 24. Februar letzten Jahres vom Kriegsbeginn erfuhr, war ich fassungslos. Zwei Tage zuvor hatte ich die Anfrage für ein Interview zu diesem Thema noch als nicht relevant abgelehnt. Ich glaubte, dass Putin trotz allem Säbelrasseln den Krieg nicht wagen würde. Ich glaubte an Frieden – vielleicht wollte ich auch daran glauben. Bis weit in den März hinein ging ich weinend ins Bett und wachte weinend wieder auf. Ich habe die Ukraine und Russland mehrfach bereist, dort Projekte organisiert. Meine Oma litt als Deutsche in der Sowjetunion unter Stalins Repressionen. Wenn sie mit mir über ihre Heimat, Wolhynien im Westen der Ukraine, sprach, hatte sie immer so ein Strahlen in den Augen. Sie starb 2017. Ich kann diesen Krieg nicht verstehen. Ich kann Krieg überhaupt nicht verstehen. Sind wir denn dem Mittelal

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