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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2020
Leben in Angst
In Deutschland wächst der Hass auf Juden
Der Inhalt:

Sie wussten von sexueller Gewalt

von Michael Schrom vom 21.10.2020
Immer deutlicher kommt ans Licht, wie Fälle sexueller Gewalt durch Geistliche in der Kirche vertuscht wurden. Offenbar mitverantwortlich: Männer der Kirche in der zweiten Reihe, die heute Bischof sind. Denn viele hohe Würdenträger waren zuvor Personalchefs.
Unwissend und unschuldig? Kaum zu glauben, dass enge Mitarbeiter von Bischöfen keine Ahnung davon hatten, dass Geistliche sexuelle Gewalt ausgeübt hatten. (Illustration:pa/dieKLEINERT.de/Kostas Koufogiorgos)
Unwissend und unschuldig? Kaum zu glauben, dass enge Mitarbeiter von Bischöfen keine Ahnung davon hatten, dass Geistliche sexuelle Gewalt ausgeübt hatten. (Illustration:pa/dieKLEINERT.de/Kostas Koufogiorgos)

Vor zwei Jahren stellte die Journalistin Christiane Florin bei der Herbstvollversammlung der katholischen Bischöfe die Frage, ob einer der heutigen Würdenträger über Rücktritt nachdenke, weil er womöglich erkannt habe, dass er als Mitwisser sexueller Gewalt in der Kirche Schuld auf sich geladen hat. Die Frage wurde damals als Majestätsbeleidigung empfunden und barsch vom Tisch gewischt. Doch in der Dynamik der Aufklärung wird sie wieder aktuell, denn der Blick richtet sich zunehmend auf die Rolle der Personalchefs und Generalvikare.

Rainer Maria Woelki und Stefan Heße waren enge Mitarbeiter von Kardinal Meißner. Wussten sie Bescheid?

Im Erzbistum Köln wurde anscheinend in größerer Runde über Fälle sexueller Gewalt durch Kleriker gesprochen. Wenn das so war, wussten die engsten Mitarbeiter von Kardinal Meisner –

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