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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2020
Leben in Angst
In Deutschland wächst der Hass auf Juden
Der Inhalt:
Aufgefallen

Die Überraschung

von Eva-Maria Lerch vom 21.10.2020
Louise Glück, Literaturnobelpreisträgerin 2020, ist nicht explizit gläubig, doch ihre Gedichte atmen Respekt vor dem, was die Vorstellung übersteigt
Macht aus Schmerz Gedichte: Louise Glück (Foto: pa/REUTERS/Katherine Taylor)
Macht aus Schmerz Gedichte: Louise Glück (Foto: pa/REUTERS/Katherine Taylor)

Als das Nobelpreis-Komitee die Vergabe des Literaturnobelpreises 2020 an Louise Glück verkündete, war in Deutschland vor allem Ratlosigkeit zu spüren. Denn obwohl ihr Name so deutsch daherkommt, als sei sie die Verwandte eines bekannten CSU-Politikers, war hierzulande kein einziges Buch von Louise Glück zu kaufen. Zwar sind irgendwann mal zwei schmale Bände ihrer Gedichte auf Deutsch erschienen, doch die sind seit Jahren vergriffen. Entsprechend ungeschlacht war das spontane Echo auf die Verleihung im deutschen Feuilleton. In der einen Zeitung wurde Louise Glücks Poesie als gelehrte Literatur voll historischer Bezüge gewürdigt, in der anderen als heilende Kunst, in der nächsten wurde sie als depressive Poesie bezeichnet, ein Kritiker rief gar empört einen »Kitschalarm« aus.

Der amerikanische Literaturwissenschaftler Kenneth J. E. Graham dagegen

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