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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Machtlos mächtig
Von Gandhi bis Belarus: Wann ist gewaltfreier Widerstand erfolgreich?
Der Inhalt:

Der Papst, ein Charismatiker

von Michael Schrom vom 04.11.2020
Einst waren eingetragene Partnerschaften für Jose Bergoglio ein »Schachzug des Teufels«, jetzt fordert er sie als erster Papst der Geschichte ein. Wie sind seine Aussagen zu deuten?
Ein bisschen Zuspruch für Homosexuelle (Foto: istockphoto/nito100)
Ein bisschen Zuspruch für Homosexuelle (Foto: istockphoto/nito100)

Besser könnte es selbst Hollywood nicht inszenieren: Ein homosexuelles Paar schreibt dem Papst einen Brief über Glück und Leid ihrer Beziehung. Sie erwähnen auch die Sorgen ihrer Kinder, die in der Pfarrei zu Außenseitern gemacht werden oder dies so empfinden. Der Papst liest es, greift zum Telefon, spricht mit dem Paar, fordert öffentlich Gesetze zum Schutz von homosexuellen Partnerschaften und ändert nebenbei die Lehre der Kirche. So jedenfalls legt es der neue Dokumentarfilm von Evgeny Afineevsky über Papst Franziskus nahe. Großes Kino, Happy-End?

Ganz so ist es nicht. Franziskus hat die katholische Lehre, wonach homosexuelle Akte »in sich« sündig seien, bislang mit keiner Silbe kritisiert oder gar korrigiert. Als Argentinien die eingetragene Partnerschaft und später ihre volle Gleichstellung mit der Ehe einführte, sprach Franziskus, dama

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