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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2017
Wie kommt Gott in die Welt?
Ein muslimisch-christliches Gespräch zum Advent
Der Inhalt:

Kaesers Kasino

Siemens will weltweit 6900 Arbeitsplätze abbauen, davon 3300 in Deutschland. Obwohl der Konzern Gewinne in Milliardenhöhe macht. Die Massenentlassungen sind nicht alternativlos. Kesslers Kolumne
"Es gibt Alternativen zu Massenentlassungen bei Siemens", sagt Publik-Forum-Chefredakteur Wolfgang Kessler (rechts). (Fotos: pa/Kalker; privat)
"Es gibt Alternativen zu Massenentlassungen bei Siemens", sagt Publik-Forum-Chefredakteur Wolfgang Kessler (rechts). (Fotos: pa/Kalker; privat)

Da tourt Siemens-Chef Joe Kaeser durch Schulen und klagt unternehmerische Verantwortung gegen den Kasino-Kapitalismus ein. Doch was der Konzernchef derzeit verlauten lässt, ist absolut verantwortungslos. Siemens will weltweit 6900 Arbeitsplätze abbauen, 3300 davon in Deutschland. Dabei konzentriert sich der Abbau auf strukturschwache Städte und Regionen wie Görlitz, Leipzig, Erfurt oder Offenbach. »Wenn Siemens in Görlitz geschlossen wird, werden wir um Jahre zurückgeworfen«, schrieb der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt an den Konzernvorstand.

Zugegeben, es gibt Fälle, in denen Unternehmen Arbeitsplätze abbauen müssen, um das gesamte Unternehmen zu retten. Und die Kraftwerkssparte ist durch die Energiewende ins Trudeln gekommen. Aber: Noch verzeichnet der Konzern Gewinne in Milliardenhöhe. Warum nutzt die Konzernf