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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2020
Berühre mich!Aber fass mich nicht an
Leben, lachen, glauben in Corona-Zeiten
Der Inhalt:

Wenn Basilikum aus Matratzen wächst

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 28.03.2020
In Krisenzeiten entsteht überall in der Welt ungeahnte Kreativität – nicht erst seit Corona. Lassen wir ihr freien Lauf! Ein Kommentar
Grünes Glück: Ein Mädchen im Flüchtlingslager Za’atari erntet Basilikum, gewachsen auf Matratzenschaum (Foto: University of Sheffield)
Grünes Glück: Ein Mädchen im Flüchtlingslager Za’atari erntet Basilikum, gewachsen auf Matratzenschaum (Foto: University of Sheffield)

Manche hatten noch gar nicht richtig begriffen, wie ernst die Lage ist, da handelte Noah Adler schon. Um nachbarschaftliche Hilfe in der Corona-Krise zu koordinieren und über die unmittelbare Nachbarschaft hinaus zu erweitern, schuf der 15-Jährige ein Bürgerportal im Netz. Auf »CoronaPort« finden Helferinnen und Hilfesuchende nun zusammen. Es ist eines von unzähligen Projekten, die gerade entstehen.

Das ist kein Zufall. Kreativität ist ein positives Lebensgefühl, das vermittelt: Du kannst dein Leben gestalten. Genau das Richtige also, um den Ohnmachtsgefühlen, die in Krisen leicht entstehen, etwas entgegenzusetzen. Wie kreativ Menschen in Krisensituationen werden, lässt sich rund um den Erdball beobachten. Beispiel Griechenland: Seit der Wirtschaftskrise gibt es an den Unis Zentren für Innovation. Während früher die meisten Studenten Stellen

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