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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2022
An das Morgen glauben
Trotz aller Krisen zuversichtlich in die Zukunft
Der Inhalt:

Zukunft
Die Utopie kommt heute schüchtern daher

von Matthias Drobinski vom 12.01.2022
Selbst die Zukunft ist nicht mehr das, was sie mal war: Der Traum vom Paradies auf Erden ist geplatzt. Doch ohne Visionen geht eine Gesellschaft zugrunde.
Die Zuversicht vertraut dem schwankenden Boden (Foto: istockphoto/Sezeryadigar)
Die Zuversicht vertraut dem schwankenden Boden (Foto: istockphoto/Sezeryadigar)
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Wer sich heute eine Episode der Serie »Raumschiff Enterprise« anschaut, kann nostalgisch heiter werden. Gut geht’s der Welt im Jahr 2200. Armut und Hunger sind überwunden, Nationalismus und Rassismus undenkbar in der interstellaren Lebewesenfamilie, die allzeit gesund in hautengen Hosen und Pullovern herumläuft. Man beamt sich zur Arbeit, statt in der Bahn oder im Stau festzustecken; Ärger mit Außerirdischen befriedet die Sternenflotte zuverlässig.

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie mal war, das wusste vor hundert Jahren schon Karl Valentin. Der Fortschrittsoptimismus aus der Zeit der Raumschiff Enterprise-Serie ist dahin, die Vorstellung, man könne mit einer großen Ingenieursleistung und Sozialplanung das Paradies auf Erden schaffen. Zerplatzt sind die sozialistischen Träume von der Mensch

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peter kobras
16.01.202215:36
Antinatalismus unterstellt, dass menschliches Leben per se zur Zerstörung des natürlichen Gleichgewichts des Planeten beiträgt. Anstatt die eigene Lebensführung so zu gestalten, dass auch zukünftige Generationen gut leben können, wird das Problem auf nachfolgende Generationen "ausgelagert". Müsste sich, konsequent zu Ende gedacht, nicht ein sofortiger "Prosuizidismus" ergeben? Ist es erforderlich, dass sich Einzelne den Schuh der Gesamtverantwortung für eine Lebenswerte Zukunft anziehen und auf das Glück, die Bereicherung und die Herausforderung eigener Kinde verzichten?
Peter Kobras