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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2022
Opfer bringen
Der Krieg, Karfreitag und die Osterhoffnung
Der Inhalt:

Theologie
Opfer bringen, Opfer sein

von Michael Schrom vom 15.04.2022
Wir kennen Verkehrsopfer und aufopferungsvolle Pflege. Auf den Schulhöfen ist »Du Opfer!« ein gängiges Schimpfwort. Doch seit Krieg herrscht, hat der Begriff eine ganz eigene Dynamik.
Karfreitag in Kiew. Unsere Fotomontage zeigt ein Kreuz im Vordergrund der bombardierten Stadt. (Fotomontage: pa/ Ukrainian President’s Office via ZUMA Press;Istockphoto/ lathuric)
Karfreitag in Kiew. Unsere Fotomontage zeigt ein Kreuz im Vordergrund der bombardierten Stadt. (Fotomontage: pa/ Ukrainian President’s Office via ZUMA Press;Istockphoto/ lathuric)
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Über Nacht ist ein Begriff wiederauferstanden, den wir zwar nie vergessen haben, aber über dessen Inhalt wir eher selten nachdenken: das Opfer. Natürlich, wir kennen Verkehrsopfer und aufopferungsvolle Pflege. Auf den Schulhöfen ist »Du Opfer!« ein gängiges Schimpfwort, verbunden mit Scham und Schande für die so Bezeichneten. Doch seit Krieg herrscht, hat der Begriff Opfer eine ganz eigene Dynamik. Egal, welche Zeitung man aufschlägt, egal, welchen Sender man schaut oder hört: Überall ist die Rede von Opfern, die geschützt werden, und von Opfern, die gebracht werden müssen. Im Deutschen ist Opfer ein schwer einzugrenzender Sammelbegriff. Die englische Sprache unterscheidet dagegen zwischen victim und sacrifice. Zu einem victim wird man u

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Berthold Everding
13.05.2022
Mit den Seiten 30 bis 40 der neuen Ausgabe (mit den »Gedanken zu Krieg und Karfreitag«, zum Ostergeheimnis, zum zivilen Widerstand und zur Chormusik) haben Sie mir wieder gezeigt, weshalb Publik-Forum einzigartig ist! Sie haben mir aus der »Leibseele« gesprochen!
Eckhard Stratmann-Mertens</span><span class="fett">
13.05.2022
class="fliesstext_ohne">Ich stimme Jürgen Ebach zu, dass das menschliche Bedürfnis nach schließlicher Gerechtigkeit gegenüber Tätern und Opfern das Entstehungsmotiv für die Hoffnung auf Gottes Gerechtigkeit in einem Leben nach dem Tod ist. Diese spekulative theologische Konstruktion hat aber ein theistisches Gottesbild zur Voraussetzung: Das Gott-Sein wird zunächst anthropomorph personalisiert und steht damit in Widerspruch zum biblischen Bilderverbot. Im zweiten Schritt wird Gott auf Treue, Liebe und Gerechtigkeit reduziert. Aber wenn Gott/das Göttliche der immanent-transzendente Urgrund des Seins ist, dann ist auch das Zerstörerische des Weltgeschehens eine Ausdrucksform dieses Seins. Zur Schöpfungsmacht gehört auch die tektonische Erdplattenverschiebung mit der Folge von verheerenden Vulkanausbrüchen und Tsunamis. Wie im biblischen Judentum ist der Mensch als Ganzheit von Körper und Seele zu verstehen, worauf auch Jürgen Ebach hinweist. Dann ist der Tod das ganzheitliche Ende des Menschen. »Auferstehen« kann der Verstorbene in uns Weiterlebenden. Denn wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter uns.
Heinrich Babl</span><span class="fett">
13.05.2022
class="fliesstext_ohne">Der Satz »Das Ostergeheimnis ist zu schön, um nicht auch wahr zu sein« entlarvt sehr deutlich Wunschdenken und religiöse Illusionen, die jeder Logik entbehren. Jesu Leben und Lehre ist meines Erachtens keine Vertröstung, sondern eine besondere Interpretation der Gottesherrschaft hier und jetzt als Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, die besonders auf die Bedürftigen eingeht,
die menschliche Schwäche realistisch sieht, aber auch die besondere Würde jedes Menschen und deshalb Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Verzeihen und Solidarität unter den Menschen verlangt.