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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2022
Rassismus
Warum er uns alle angeht
Der Inhalt:

Interview mit Horst Teltschik
»Reden, reden ,reden!«

von Constantin Wißmann vom 11.02.2022
Horst Teltschik hat einst mit Michail Gorbatschow die deutsche Einheit verhandelt und den Kalten Krieg mitbeendet. Nun stehen sich Russland und der Westen erneut offenbar unversöhnlich gegenüber. Was rät Teltschik seinen Nachfolgern?
Teltschik, Putin bei der Münchener Sicherheitskonferenz 2009: »Putin hat sich alle Optionen offen gehalten.« (Foto: PA/DPA/Dmitry Astakhov)
Teltschik, Putin bei der Münchener Sicherheitskonferenz 2009: »Putin hat sich alle Optionen offen gehalten.« (Foto: PA/DPA/Dmitry Astakhov)
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Publik-Forum: Herr Teltschik, als Sie vor der deutschen Einheit mit der sowjetischen Führung verhandelten, befand sich der Westen im Kalten Krieg mit ihr. Nun hat der russische Präsident Wladimir Putin an der Grenze zur Ukraine Truppen zusammengezogen. Die Angst vor einem Krieg ist zurück. Haben Sie Tipps, wie sich der Westen verhalten soll?

Horst Teltschik: Das kann man nur schwer miteinander vergleichen. Bestenfalls in der Weise, dass einem klar sein muss, was alles passieren kann. Der damalige Außenminister Eduard Schewardnadse hat mir später einmal erzählt, dass im Politbüro noch im Januar 1990 ernsthaft überlegt wurde, die 170 000 sowjetischen Soldaten in der DDR einzusetzen, um die innerdeutsche Grenze wieder zu schließen. Auch jetzt hat Russl

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