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Ökumenischer Rat der Kirchen
Erst kommt das Reden, dann die Resolution

von Christoph Fleischmann vom 31.08.2022
Der Ökumenische Rat der Kirchen könnte mit seiner Vollversammlung ein Vorbild für weltweite Verständigung werden - und sollte sich von überholten Vorstellungen lösen. Ein Kommentar
Sie wollen bewegen: Die Fahne der ÖRK-Vollversammlung vor dem Karlsruher Schloss
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Sagen sie nun »Apartheidsstaat« zu Israel oder nicht? Werden sie sich von Patriarch Kyrills Kriegshetze deutlich distanzieren oder nicht? Auf diese Fragen scheint das öffentliche Interesse an der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zu schrumpfen, bei der rund 4000 Kirchenvertreter aus aller Welt in Karlsruhe zusammenkommen. Und auch in den evangelischen Kirchen hierzulande werden diese beiden Themen wahlweise leidenschaftlich oder routiniert diskutiert und Forderungen an die Vollversammlung gerichtet, was sie nun beschließen möge.

Das wirkt wie ein Überbleibsel aus einer Zeit, als das Resolutionen-Schreiben noch geholfen hat. Dabei zeigt die gute Erklärung, die der Zentralausschuss des ÖRK, zum Ukraine-Krieg Mitte Juni verabschiedet hat, einmal mehr die sehr begr

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