Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2019
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

in Memoriam
Ein großer politischer Gottsucher

Zum Tod von Johann Baptist Metz
von Michael Schrom vom 05.12.2019
Artikel vorlesen lassen
Johann Baptist Metz (1928 - 2019)(Foto: pa/dpa/Friso Gentsch)
Johann Baptist Metz (1928 - 2019)(Foto: pa/dpa/Friso Gentsch)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Johann Baptist Metz war nicht nur einer der bedeutendsten katholischen Denker nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Sprachmächtig wie kaum ein anderer konnte er den Christusglauben im politischen und intellektuellen Diskurs der Gegenwart auslegen. Sein Leben lang hat er Theologie und Kirche auf ihre chronische Leidvergessenheit hingewiesen, ihre unpolitische Selbstgenügsamkeit und ihre oft biedere Gottesrede angeklagt. Spiritualität war für ihn nie ein Wohlfühlwort. Sie resultierte aus dem Erschrecken angesichts der Welt, dem die unruhige Frage nach Gott folgt. Als 16-Jähriger im Zweiten Weltkrieg findet er seine Freunde tot nach einem Panzerangriff. »Ich konnte ihnen allen, mit denen ich noch tags zuvor Kinderängste und Jungenlachen geteilt hatte, nur noch ins erloschene Antlitz sehen«. Später fragt er, wie nach Auschwitz eine Rede von Gott möglich sein kann. Metz war federführender Autor des Dokuments »Unsere Hoffnung« der Würzburger Synode. Darin finden sich großartige Sätze wie: »Das Reich Gottes ist nicht indifferent gegenüber den Welthandelspreisen.« Er starb am 2. Dezember mit 91 Jahren in Münster.

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0