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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2023
Der Inhalt:
Religion & Kirchen
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Meinung
Verkehrtes Selbstbild

von Judith Bauer vom 06.11.2023
Deutschland bildet sich viel auf seine Vergangenheitsbewältigung ein – zu Unrecht, wie der Umgang mit Antisemitismus und Rassismus zeigt.
Rassismus und Antisemitismus? Bei uns doch nicht! (Zeichnung: Heiko Sakurai)
Rassismus und Antisemitismus? Bei uns doch nicht! (Zeichnung: Heiko Sakurai)
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Deutschland hat ein Rassismus-Problem. Ganz Europa hat ein Rassismus-Problem, aber hierzulande ist es besonders schlimm, wie eine Studie belegt. Schwarze Menschen werden bei der Wohnungssuche abgewiesen, finden keine Jobs trotz Qualifikation und erleben körperliche Übergriffe. Alles nicht neu – aber in der Erhebung steht Deutschland besonders schlecht da: In keinem anderen der 13 europäischen Länder, die in der Studie vorkommen, erleben die Menschen so viel Diskriminierung wie hierzulande. Insgesamt sagen 47 Prozent der Befragten, sie seien in den vergangenen fünf Jahren Opfer von Rassismus geworden; in Deutschland sind es 77 Prozent.

Deutschland hat auch ein Antisemitismus-Problem. Nicht erst seit dem Angriff der Hamas in

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Peter M. Lange 01.12.2023:
Ja, es mag stimmen, dass es bei uns in Deutschland mehr Rassismus und Antisemitismus gibt, als wir es uns eingestehen wollen. In Bezug auf den Antisemitismus ist dabei auch zu bedenken, dass das von oben verordnete/propagierte Denkmuster der Erinnerungskultur keinerlei »aber« zulässt. Wer sich erlaubt, darauf hinzuweisen, dass die Siedlungspolitik Israels inakzeptabel ist, wird sehr schnell als Antisemit abgeurteilt. Wer die aktuelle Bodenoffensive (schon die Wortwahl ist verräterisch, denn eine Offensive ist keine Verteidigung) kritisiert, weil sie einen (zweifellos schrecklichen) Angriff auf Israel doppelt und dreifach rächt und dabei unzählige unschuldige Opfer in Kauf nimmt, »relativiert« den Angriff der Hamas und positioniert sich gegen Juden.

Georg Lechner 02.11.2023, 18:53 Uhr:
Es gibt eine gigantische Diskrepanz zwischen der offiziellen Linie und der Stimmungsmache in den Trottoirblättern und anderen Medien, die vom rechten Rand und seinen Geldgebern gesteuert werden (übrigens nicht nur in Deutschland, sondern mindestens genauso schlimm in Österreich, wo der FPÖ für die nächsten Wahlen die relative Mehrheit . ca 30 % der gültigen Stimmen - prognostiziert wird).

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