Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2021
Geklaute Zukunft
Die Macht der Alten, die Last der Jungen
Der Inhalt:

Rassisten und Zensoren

von Michael Schrom vom 29.04.2021
Die Theologin Johanna Rahner ist in der Rassismus-Debatte vorgeprescht und hat diese auf das Thema Kirchenreform ausgedehnt. Der Passauer Bischof Stefan Oster reagiert, indem er ins Muster kirchlicher Zensur zurückfällt.
Entzürnt: Bischof Stefan Oster (Foto. KNA)
Entzürnt: Bischof Stefan Oster (Foto. KNA)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Rassismus ist eine Gesinnung, nach der Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale als Angehörige vermeintlicher »Rassen« kategorisiert werden. Ein Rassist ist jemand, der sein Urteil von der Hautfarbe abhängig macht oder von Abstammung und Volkszugehörigkeit. Und der allen Ernstes behauptet, diese Zufälligkeit würde ausreichen, anderen Menschenrechte und Grundfreiheiten zu verwehren.

Die Theologin Johanna Rahner hat den Begriff nun in die katholische Reformdebatte hineingeholt, indem sie sinngemäß sagte: Jeder, der nicht für die Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche eintrete, sei ein Rassist. Das ist ziemlich schräg, denn weder gibt es ein Menschenrecht auf Priesterweihe, noch sind all jene Rassisten, die die jetzige Regelung rechtfertigen, weil sie vielleicht noch nie die Amtstheologie mit

Kommentare
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.