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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2021
Im Schatten der Türme
Wie der 11. September Muslime in Deutschland verändert hat
Der Inhalt:

Papst Franziskus
Keine Angst vor dem R-Wort!

von Michael Schrom vom 12.09.2021
Papst Franziskus hat Gerüchten über seinen Rücktritt widersprochen. Doch das Thema sollte nicht tabu sein und eine Demission wie bei Benedikt zur Regel werden.
Nicht mehr undenkbar: ein Rücktritt des Papstes (Foto: pa/Spaziani)
Nicht mehr undenkbar: ein Rücktritt des Papstes (Foto: pa/Spaziani)
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Mit Entschiedenheit hat Papst Franziskus den jüngsten Gerüchte widersprochen, wonach er seinen Rücktritt erwäge. Kurz vor dem Auftakt zur Weltbischofssynode möchte der Papst den Eindruck vermeiden, er sei amtsmüde oder den Aufgaben nicht mehr gewachsen. Außerdem will er keine neue Tradition begründen. Noch gilt Benedikts Rücktritt als spektakuläre Ausnahme von der Regel, dass Päpste ihr Amt bis zum letzten Atemzug ausüben.

Sollte nun der zweite Papst in Folge vorzeitig zurücktreten, würde aus der Ausnahme eine Alternative – mit der begrüßenswerten Nebenwirkung, dass das oberste Amt in der katholischen Kirche unweigerlich stärker funktional und weniger sakral erscheint. Man kann es zurückgeben, wenn es die Kräfte überfordert, und wäre weniger in den Gedankenwelten von Vorsehung, Auserwählung u

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Ernst Hilmer
08.10.2021
Es ist schon verwunderlich: Ich kenne Publik-Forum seit Jahrzehnten als Zeitschrift, die sich konsequent aus christlichen Grundsätzen für eine friedliche und demokratische Welt einsetzt. Plötzlich stehen Abrüstung, Verzicht auf Auslandseinsätze, Nein zum Atomkrieg als Verhandlungsmasse, auf die man aus taktischen Gründen gern verzichten kann. Dabei hat Christoph Fleischmann in seinem Kommentar das durchsichtige Manöver derjenigen Parteien (CDU, SPD, Grüne, AfD und FDP) gut analysiert, die den Kriegseinsatz mit der Nato in Afghanistan befürwortet und mitgetragen haben. Durch einen Antrag zum »Rettungseinsatz« für Afghanen und ihre Familien, die mit den Besatzungsmächten kollaboriert haben, soll das Augenmerk der Wählerinnen und Wähler abgelenkt werden von den Leiden und Katastrophen, die der zwanzigjährige Krieg über das Land gebracht hat. Ein durch nichts gerechtfertigter Krieg wird durch eine gelungene PR-Aktion zum Schluss zu einem »humanitären Einsatz«. Alle, die sich Kriegseinsätzen in der Welt verweigern und sich gegen eine Verlängerung des »Mandats« ausgesprochen haben, sind nun (wieder einmal) die »vaterlandslosen Gesellen« und auf der Anklagebank der Unmenschlichkeit. Umso problematischer die Schlussfolgerung des Autors: Er rät SPD und den Grünen, ihre Vorbehalte gegenüber den Linken aufzugeben, und mit diesen »einige soziale und ökologische Reformen durchzusetzen und trotzdem in der Nato zu bleiben«. Darum geht es also. Die Partei Die Linke wird (implizit) aufgefordert, »nicht alles, was im Parteiprogramm steht«, auch umzusetzen – und ihre demokratischen Grundsätze zu verraten. So verhindert man den Wandel zu einer glaubwürdigen, demokratischen und friedvollen Gesellschaft.
Irene Kramer
08.10.2021
Als gläubige Christin habe ich nie verstanden, wie wenige Stimmen die Linkspartei bei Wahlen erhält. Im Neuen Testament erfahren wir, dass Jesus selbst den Frieden wirkt, Paulus vom Gott des Friedens spricht und wir Menschen Frieden erlangen durch Gemeinschaft mit Jesus Christus. Die Grünen und die SPD haben sich in der Vergangenheit nicht übermäßig mit Ruhm bekleckert, was Ökologie und Soziales betrifft, die FDP schon gar nicht. Und was bedeutet das »C« eigentlich in CDU/CSU? Dank sei Christoph Fleischmann für die berechtigte Kritik an unserer westlichen Überheblichkeit! Unsere Politiker sollten dringend Nachhilfe nehmen bei Wolfgang Kessler in seinem Buch »Macht Wirtschaft!«