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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2022
Der Inhalt:

Antisemitismus
Ein sehr deutscher Sommer

Die Begeisterung für eine ironiefreie Wagner-Inszenierung und antisemitische Werke auf der documenta hängen nicht zufällig zusammen. Eine Kunst, welche die Ursprünglichkeit romantisch verklärt, läuft Gefahr, antisemitische Klischees zu bedienen. Ein Kommentar
von Constantin Wißmann vom 03.08.2022
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Wie müssen sich Juden in Deutschland im Sommer 2022 eigentlich fühlen, fast 80 Jahre nachdem hier versucht wurde, sie auszulöschen? In der Gedenkstätte des KZ Buchenwald sind neun sogenannte Gedenkbäume zerstört worden. In Bayreuth sind die Festspiele zu Ehren des Judenhassers Richard Wagner eröffnet worden mit einer vollkommen ironie- und kritiklosen Inszenierung bei tosendem Applaus auch der anwesenden Politelite des Landes. Und die wichtigste Kunstausstellung des Landes zeigt nach langen Diskussionen über mögliche antisemitische Umtriebe dort eine haushohe, 20 Jahre alte Malarbeit, in der Juden so dargestellt werden, dass Julius Streicher seine Freude gehabt hätte.

Die Ereignisse hängen nicht nur vordergründig zusammen. Der symbolträchtige deutsche Wald, die romantische Musik Wagners,

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