Friedensverhandlungen
Die Welt als Beute

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Gibt es Frieden in der Ukraine? Den Menschen dort wäre es so sehr zu wünschen: dass endlich das Töten und Sterben an der Front aufhört, dass die Städte des Landes nicht mehr des Nachts von Russlands Drohnenschwärmen heimgesucht werden, dass die Sirenen stumm bleiben. Lange waren die Verhandlungen nicht mehr so konkret wie in diesen Tagen. Seit Donald Trump seinen 28-Punkte-Katalog als besten Friedensplan aller Zeiten vorgestellt hat, reisen die Delegationen, brüten Arbeitsgruppen über Formulierungen. Hoffnungen keimen, dass ähnlich wie im Nahostkonflikt die Brachialität des US-Präsidenten den Waffenstillstand erzwingt, so löchrig und ungerecht er sein mag.
Die 28 Punkte sind mehr eine halbgare Skizze als ein Plan. Aber sie stellen sich den hässlichen Realitäten: Die Ukraine wird das von Russland




Krieg in der Ukraine
Birgit Straßner 16.01.2026:
Die Karikatur bringt es sarkastisch auf den Punkt: Die Welt wird aufgeteilt von drei machtgierigen Männern (samt Hintermännern). Wenn am Esstisch unter dem Deckmantel »Friedensplan« Teile der Welt von nimmersatten feisten Typen buchstäblich einverleibt werden, dann muss der andere Teil der Welt dagegenhalten. Sie haben den Begriff »Frieden« längst in den Schmutz gezogen, bevor andere Gewissensbisse bekommen, wenn sie unter bestimmten Umständen den bedrohten Frieden verteidigen möchten, notfalls auch mit Waffen.
Georg Lechner 04.12.2025, 15:06 Uhr:
Die Durchsetzung der Großmachtinteressen war schon immer unmoralisch und hat damit den Keim des Untergangs in sich getragen, man denke nur an den Untergang des Imperium Romanum der Antike. Die gegenwärtigen Bedrohungen sind eine bittere Folge des Versagens der westlichen Zivilgesellschaften angesichts der völkerrechtswidrigen Kriege 1999 und 2003, der Putsche (etwa 1953 und 1973) zugunsten von Diktatoren und ihrer Foltergefängnisse im usurpierten Namen von Freiheit und Demokratie. Wann werden die noch lebenden Verantwortlichen in einem Haager Tribunal zur Rechenschaft gezogen?