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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2023
Der Inhalt:

Theater-Tipp
Abwarten und Panik schieben

von Christiane Enkeler vom 26.03.2023
Das Schauspielhaus Bochum bringt den Filmklassiker »Der Würgeengel« auf die Bühne. Mit Psalmen und Popsongs wird daraus eine Parabel über die Klimakrise und die menschliche Trägheit.
Wie kommen wir da nur wieder raus? Das fragen sich die Erwachsenen, die in einem verlassenen Klassenzimmer gefangen sind (Foto: Armin Smailovic)
Wie kommen wir da nur wieder raus? Das fragen sich die Erwachsenen, die in einem verlassenen Klassenzimmer gefangen sind (Foto: Armin Smailovic)
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Links auf der Bühne steht eine Kirchenorgel, rechts eine Hammondorgel. Das Bühnenbild: Ein verwüsteter Klassenraum. Aber hier lernt niemand mehr. Die Schule wirkt, trotz der fünf Anwesenden, gottverlassen.

Das Schauspielhaus Bochum bringt Luis Buñuels Film »Der Würgeengel« von 1962 auf die Bühne. Im Film kommt die illustre Abendgesellschaft aus einer Oper, begibt sich in den Salon – und kann ihn nicht mehr verlassen. Es gibt keine sichtbare Barriere. Trotzdem ist es ihnen unmöglich, die Schwelle zu übertreten. Bald werden die Ressourcen knapp. Die Steigleitung wird aufgeschlagen, um an Trinkwasser zu gelangen. Hinter der Vertäfelung wird die Notdurft verrichtet. Im Laufe der Zeit häufen sich dort auch Leichen an. Tote wie Lebende beginnen zu stinken, Auflösung setzt ein, auf allen Ebenen. Anfang

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