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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:

Prominente Theologen für Sterbehilfe

Hans Küng, Eugen Drewermann und Desmond Tutu fordern eine Freigabe der aktiven Sterbehilfe. Doch die Liberalisierung birgt Gefahren. Man sollte sie nicht kleinreden. Ein Kommentar von Michael Schrom

Was verbindet Hans Küng, Eugen Drewermann und Desmond Tutu miteinander? Alle drei sind herausragende spirituelle Persönlichkeiten, die Großes geleistet haben. Sie haben theologisches Neuland erschlossen, Perspektiven geweitet, Reformen und Umbrüche ausgelöst und eingeleitet. Sie sind Vorbilder für viele. Ihr Wort hat Gewicht. Weil sie stets eingetreten sind gegen alle Arten der Bevormundung durch Staat oder Kirche, hat es eine gewisse innere Logik, wenn sie nun, als ältere Menschen, im Namen der Selbstbestimmung die Freigabe der aktiven Sterbehilfe fordern und ankündigen, von dieser Möglichkeit gegebenenfalls selbst Gebrauch machen zu wollen. Hans Küng hat seine Position schon seit Längerem ausführlich dargelegt, Eugen Drewermann und Desmond Tutu haben sich jüngst in Interviews entsprechend geäußert und die überwiegend ablehnende Haltung der Kirchen in dieser Frage