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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:

Der heilige Diesel

von Barbara Tambour vom 21.10.2016
Dicke Luft in den Städten. Doch für viele Politiker gilt: Autos zuerst

Die Luft in den Innenstädten ist schlecht. Sehr schlecht. Vor allem sind viel zu viele Stickoxide in der Luft – in Stuttgart, Düsseldorf, München, Frankfurt und in vielen anderen Innenstädten. Stickstoffoxide sind gesundheitsschädlich. Sie belasten vor allem Lunge und Bronchien. Schlecht für Asthmatiker, für Allergiker, für Alte. Wer in den Innenstädten lebt, hat eine um einige Prozentpunkte erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Herzinfarkt oder an Lungenkrebs zu sterben. Hauptverursacher ist der Straßenverkehr, insbesondere die Dieselfahrzeuge. Das ist eigentlich längst bekannt. Das Umweltbundesamt stellte im vergangenen Jahr an rund sechzig Prozent aller Messstationen an stark befahrenen Straßen Überschreitungen beim besonders gesundheitsschädlichen Gas Stickstoffdioxid fest.

Doch statt beherzt zu handeln, lehnten die Verkehrsminister jüngst die

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