Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
Fehlbar
Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

Klärt die Kirche Missbrauchsfälle auf?

von Wunibald Müller, Norbert Denef vom 13.04.2014
Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben: Sie soll das Ausmaß sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Kirche klären. Geplant ist, Fallzahlen aus allen Bistümern zu erheben, den Einfluss der Kirche auf Täter und Opfer zu analysieren. Kann das gelingen? Ein Pro- und Contra
Klärt die römisch-katholischen Kirche ihre Missbrauchsfälle jetzt auf? Wunibald Müller (links) und Norbert Denef (rechts) sind unterschiedlicher Meinung. (Fotos: pa/Schamberger; pa/Galuschka )
Klärt die römisch-katholischen Kirche ihre Missbrauchsfälle jetzt auf? Wunibald Müller (links) und Norbert Denef (rechts) sind unterschiedlicher Meinung. (Fotos: pa/Schamberger; pa/Galuschka )
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Wunibald Müller: »Ja! Viele Menschen wollen Licht
ins Dunkel bringen«

»Die Kirche muss sich einer kritischen Durchleuchtung ihres Verhaltens stellen. Meint sie es ernst mit ihrer Ankündigung, aus den Missbrauchsfällen der vergangenen Jahrzehnte zu lernen? Viele Verantwortliche in der Kirche wollen das inzwischen, weil sie wissen: Nur so können verloren gegangenes Vertrauen und die so sehr in Mitleidenschaft gezogene Glaubwürdigkeit der Kirche zurückgewonnen werden. Sie wollen Licht ins Dunkel bringen, um besser verstehen zu können, wie es dazu kommen konnte, dass in einem so erschreckend hohen Ausmaß sexueller Missbrauch im kirchlichen Kontext möglich war.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Angelika Oetken
15.04.201421:07

Richtig Herr Müller: innerhalb der Katholischen Kirche wollen wirklich sehr viele Menschen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Allerdings handelt es sich dabei um einfache Gemeindemitglieder, Kirchenmitarbeiter aus der mittleren und unteren Ebene und natürlich die Opfer selbst und ihre Angehörigen. Die in Auftrag gegebene Studie hat Schwachpunkte. Dazu: http://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/aktuelles/ (03.04.2014 "Kritische Fragen zur neuen Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz"). Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein. Sie ließen sich gut für die von der Regierungskoalition vereinbarte Arbeit der AG Aufarbeitung verwenden. Gerade die Auseinandersetzungen um die erste und zweite Ausgabe der "Missbrauchsstudie" zeigen, dass eine Unabhängige, staatliche Aufklärung sein muss. Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die in Kindheit und/oder Jugend Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden