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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2017
Bevor es zu spät ist
Wie junge Menschen vor gewaltbereiten Salafisten bewahrt werden können
Der Inhalt:

»Atmosphäre der Angst«

von Britta Baas vom 01.02.2017
Der Vatikan bestimmt, wie ein Priester sein soll. Homosexuell jedenfalls nicht. Pater Siegfried Modenbach über neue Verbote aus Rom, den Skandal der Homophobie und die Frage: Was eigentlich ändert Papst Franziskus?
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Mittagessen im Priesterseminar: Glücklich, wer hier offen über sich reden kann. (Foto: pa/Heddergott)
Mittagessen im Priesterseminar: Glücklich, wer hier offen über sich reden kann. (Foto: pa/Heddergott)
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Publik-Forum: Der Vatikan hat seine Richtlinien zur Priesterausbildung erneuert. Jene Passagen, in denen es um die sexuelle Orientierung der Männer geht, nennen wie eh und je »tief sitzende homosexuelle Tendenzen« als Hinderungsgrund, Priester werden zu dürfen. Warum immer noch?

Siegfried Modenbach: In den Gremien, die diese Richtlinien erneuert haben, sieht man offenbar eine direkte Verbindung zwischen Homosexualität und Pädophilie. Man fürchtet, durch homosexuelle Priester neue Missbrauchsopfer zu bekommen. Nachdem vor wenigen Jahren öffentlich geworden ist, in welchem Ausmaß sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in der Kirche stattgefunden hat, will man nun unbedingt neue Skandale verhindern.

… und macht Homosexuali

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