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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2012
Satte Geschäfte
Wie Spekulanten Hunger machen
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 04.07.2012

Aung San Suu Kyi,Oppositionspolitikerin in Birma, hat vor verfrühtem Optimismus im Hinblick auf die Demokratisierung ihres Landes gewarnt. Die Reformpolitik in Birma sei noch nicht unumkehrbar, sagte sie. »Alles hängt davon ab, wie weit das Militär hinter diesem Prozess steht.« Für eine demokratische Entwicklung sei eine unabhängige Justiz unabdingbar. Es gebe zwar »viele gute Gesetze in Birma, aber wir haben noch kein sauberes und unabhängiges Rechtssystem«. Für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sei ein Ausbau des Grundschulwesens und der Berufsausbildung für Jugendliche notwendig.

Ida Raming, katholische Theologin und Priesterin, hat die katholische Kirche aufgefordert, die inzwischen weltweit rund 130 Priesterinnen in ihrer seelsorglichen Arbeit anzuerkennen. Für sie und ihre Kolleginnen gelte das Bibelwort: »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.«

Fabienne Becker-Stoll,Leiterin des bayrischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, hat sich gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen. »Wenn der Staat die entwicklungspsychologische Schutzzeit für Eltern und Kinder in der Bindungsphase ausweiten will, wäre eine Verlängerung des Elterngeldbezugs um sechs Monate ideal«, sagte sie. Die Arbeitgeber sollten diese Zeiträume akzeptieren. Forscher seien sich im Übrigen weitgehend einig, dass Kinder nicht im ersten Lebensjahr in die Kita sollten, sagte Becker-Stoll. Optimal sei ein Zeitraum »zwischen 18 Monaten und zwei Jahren«.

Fred Luter,Pastor der mehrere Tausend Mitglieder zählenden Franklin Avenue Baptistenkirche in New Orleans, ist zum Präsidenten des konservativ geprägten Südlichen Baptisten-Verbandes gewählt worden. Mit dem 55-Jährigen bekleidet erstmals ein Schwarzer dieses Amt. Der Südliche Baptisten-Verband ist mit knapp 16 Millionen Mitgliedern die größte protestantische Kirche der USA. Er wurde 1845 im Streit über die Sklaverei gegründet. Die Baptisten in den Südstaaten betonten damals, Sklaverei sei biblisch begründet. Erst 1995 entschuldigte sich der Verband für seine Zustimmung zur Sklaverei.

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