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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2022
Zeitenwende, Zerfall und die Suche nach Sinn
Harald Welzer und Andreas Holzem über die Krise der Gegenwart
Der Inhalt:

Globalisierung
Wohlstandsloch zwischen Nord und Süd

von Hans-Jörg Schneider vom 16.05.2022
Klimawandel, Kolonialismus, Corona: Das Nord-Süd-Gefälle nimmt zu – und die Bringschulden des Nordens auch. Ein Zwischenruf
Die Armut im globalen Süden nimmt zu: Ein Kind leidet Hunger in Nordkenia (Foto: pa / Helmut Fohringer)
Die Armut im globalen Süden nimmt zu: Ein Kind leidet Hunger in Nordkenia (Foto: pa / Helmut Fohringer)
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Die These dieses Textes lautet: Die enorme Wohlstandsdifferenz zwischen Nord und Süd mit den daraus folgenden Flüchtlingsbewegungen, die zutage tretenden Klimaschäden und die Pandemieentwicklung sind Jahrhundertkrisen, deren Bewältigung eine grundlegende Umschichtung von Investitionen vom Norden in den Süden erfordert. Anders als im Norden muss es im Süden Wirtschaftswachstum geben, auch die Menschen dort wollen einmal Kühlschränke und Waschmaschinen. Investitionen in Landwirtschaft, Fotovoltaik und so weiter können Armut und Klimaschäden reduzieren.

Vor dem Jahr 1800 war das Sozialprodukt in den Ländern des globalen Südens noch etwa gleich hoch wie in denen des Nordens. Seither hat sich das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Nord-Süd-Verhältnis dramatisch verändert: 1820 betrug es im Vergle

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